Donnerstag, 24. August 2006

marmor stein und eisen

eine soziale revolution ist in deutschland auf nationaler grundlage nicht möglich.
sie würde an der deutschen vergangenheit scheitern.

auch deshalb ist es sinnvoll die brd in die länder aufzulösen aus denen sie besteht.
diese sollten unabhängige nationalstaaten im rahmen einer sozial redefinierten europäischen union werden.
wenn es gelingt auch nur in einem einzigen der nachfolgestaaten der brd die soziale revolution zu machen und die eigentumsverhältnisse fundamental zu reformieren ist der untergang der brd ein gewinn.
dann hätte die freiheit wieder eine heimat.dann wäre es möglich durch die kraft des beispiels alle deutschen länder im laufe der zeit für eine sozialistische basisdemokratie zu gewinnen.

eine rheinische revolution ist viel realistischer und ideologisch unproblematischer als eine deutsche revolution.
deshalb bin ICH für die nationale unabhängigkeit des rheinlandes.
ICH bin dafür die berliner zentralregierung nicht länger als legitim anzuerkennen.
wenn eine mehrheit der rheinländer sich in einem referendum für den austritt aus der brd ausspricht muss berlin diese entscheidung respektieren.



als der führer forderte die deutsche jugend solle flink wie windhunde,zäh wie leder und hart wie kruppstahl sein,griff er das menschenbild des arbeitsalltags auf.
ist dass nicht ein klarer beweis dafür dass arbeit scheisse ist.

1935: Anlässlich des Reichsparteitages der NSDAP in Nürnberg definiert Adolf Hitler (1889-1945) in einer Rede vor 54.000 Hitlerjungen seine Vorstellung von der deutschen Jugend: »...der deutsche Junge der Zukunft (muss) schlank und rank sein, flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl...«.

Mittwoch, 9. August 2006

israel-palestina-libanon

israel mit raketen zu beschiessen die zivilistInnen treffen ist grausam dumm und kontraproduktiv.es ist ein kriegsverbrechen.es verstösst gegen die menschlichkeit.
die fahrlässige kollaterale tötung von libanesischen zivilistInnen durch die israelische armee verstösst auch gegen das ius in bello und gegen das universale prinzip der achtung vor der würde jedes menschen .
es wäre sehr wünschenswert dass sich der internationale strafgerichtshof mit den kriegsverbrechen die auf beiden seiten begangen werden befasst und gegen die täter ermittelt.
wozu ist dieses tribunal sonst geschaffen worden.

der frieden ist desto sicherer,je unabhängiger,unparteiischer und strenger die internationale und intranationale justiz gegen kriegsverbrecher vorgeht.

was den religiösen unsinn angeht,auf dem die gewalt in der region zum teil beruht,so wird er im licht der lehre des buddha als solcher erkennbar.
insofern kann der buddhismus,dadurch dass man die überlieferten reden des buddha nach geeigneten passagen durchsucht einen kleinen beitrag zur klärung der situation leisten.


dass ideologen die den islam missbrauchen um hass zu schüren in der region soviel zulauf haben,scheint mir zum teil daran zu liegen,dass es in der region keine funktionierende säkulare sozialstaatlichkeit gibt.
wen man es organisationen wie der hamas oder der hisbollah überlässt sich um die armen zu kümmern,braucht man sich nicht darüber zu wundern dass die karitative tätigkeit mit pseudoreligiöser indoktrination verbunden und vermischt wird.

ein weiteres problem besteht darin,dass die medien die öffentlichkeit nach dem irrationalen kriterium der gewalt zuteilen.
über die neuesten gewalttaten sollten die zeitungen zumindest nicht auf der ersten seite berichten,denn damit fördern sie den terrorismus.
berichten müssen sie wohl,aber sie sollten dem terrorismus keine dicken nund fetten schlagzeilen zuerkennen.
die berichte von journalisten über terroristische aktivitäten sollen ausserdem auf bilder verzichten.
es wäre eine gute idee in einen internationalen ethik-kodex für journalisten ein kapitel über verantwortliche berichterstattung über gewalttaten aufzunehmen.
über die gewalt darf man nicht so berichten dass die berichterstattung gewalt fördert.

wenn keine bilder von gewalt im fernsehen gezeigt werden wird es in der wirklichkeit etwas weniger gewalt geben.

es gibt palestinenserInnen die friedlich für ihre rechte und forderungen demonstrieren .aber sie werden von den medien fast systematisch ignoriert,weil die medien sich zu sehr für gewalt interessieren.
das ist ein grosser fehler.


ein weiterer grosser fehler war es den feinden israels,die immer wieder gezeigt haben,dass sie das ius in bello nicht respektieren zu erlauben sich waffen zu beschaffen.
die waffenzufuhr an terroristische organisationen hätte unterbunden werden müssen.dann wäre es zu dem jetzigen krieg gar nicht gekommen.

Montag, 7. August 2006

die überwindung der nothwendigkeit ist notwendig

die überwindung der notwendigkeit ist notwendig.das gilt für die praxis und für die theorie.
nichts ist so nothwendig wie die überwindung der nothwendigkeit.
denn im namen der nothwendigkeit werden wir unterdrückt-wir erwerbslosen,wir armen,wir vielen,wir überflüssigen wir andersdenkenden.
aber wir werden nicht nur im namen der nothwendigkeit unterdrückt,wir lassen uns auch im namen der nothwendigkeit unterdrücken.
wir müssen daher damit anfangen die suggerierten nothwendikeiten kritisch zu hinterfragen.
dass ist eine pilosophische aufgabe.es reicht aber nicht wenn nur einige wenige sie erfüllen.
denn in einer demokratischen gesellschaft kommt es auf die mehrheit an und nicht auf die wenigen die intelligent genug sind um den betrug der herrschenden spontan zu durchschauen.
es ist also zu fragen unter welchen bedingungen die autonome vernunft der vielen möglich ist.dass ist eine uralte frage der politischen bildung und sie ist wichtig auch für die weiterentwicklung der politische theorie einer demokratischen gesellschaft.
wie entsteht die illusion der nothwendigkeit?
welche denkerInnen haben schon wertvolle beiträge zu einer kritik der notwendigkeit geleistet?

wir müssen zwei ursprünge der notwendigkeitsideologie unterscheiden.
erstens die erfahrung von zwang im alltag
und zweitens die legitimation von zwang durch das affirmative denken korrupter systemkonformer intellektueller

möglicherweise gibt es auch noch einen dritten ursprung der notwendigkeitsideologie insofern nämlich selbt die systemfeindlichen kritiker von dem was sie bekämpfen auf der strukturellen ebene beeinflusst sind.


dem kaufmann erscheint es als notwendig die wünsche der kunden zu erfüllen weil er kein freier mann ist sondern im wettbewerb mit anderen kaufleuten steht.
handelt er anders als es der markt befiehlt so wird er seine wirtschaftliche existenz verlieren.

dem arbeiter erscheint es als nothwendig seine arbeitskraft zu verkaufen,weil er mittellos ist.
tut er es nicht so wird seine wirtschaftliche existenz vernichtet

den politikern erscheint es als notwendig ihr land an den weltmarkt anzupassen ,weil sich das kapital sonst anderwo investiert,wo es mehr profit machen kann.

was in diesen drei fällen als nothwendig erscheint,ist nicht wirklich notwendig.vielmehr ist die nothwendigkeit in all diesen fällen die folge eines verlustes der freiheit .eine notwendigkeit die erst erscheint nachdem die souveränität verloren gegangen ist,kann nicht als eine wirkliche notwendigkeit betrachtet werden,weil der verlust der souveränität ,nicht notwendig ist.

aber stimmt das?gibt es eine alternative zum verlust der souveränität?oder um es anders auszudrücken :ist freiheit möglich.

es gibt dinge die wirklich nothwendig sind:das scheissen und pinkeln ist zweifelsohne nothwendig.
es ist so nothwendig wie das essen und trinken.
es handelt sich hier um nothwendige natürliche bedürfnisse aller menschen und tiere.
sie lassen sich nicht negieren.sie sind im vollen sinne real.

hingegen sind sehr viele dinge die als nothwendig erscheinen,nicht wirklich notwendig,oder sie sind es nur unter bedingungen,die sich aufheben lassen und insofern nicht nothwendig sind.

weil der arbeiter mit dem bewusstsein eines knechtes an der arbeit haftet,vermag er nicht zu erkennen dass arbeit in wirklichkeit zu einem grossen teil gar nicht nothwendig ist.
infolgedessen rebelliert er nicht gegen die arbeit und setzt so die ganze kette der nothwendigkeiten in gang ,die die welt verwüstet.
nur der streikende arbeiter verdient achtung.
und indem masse in dem der arbeiter sein recht zu streiken und der streik seine macht etwas zu bewirken verliert wird die arbeiterklasse als politisches subjekt ausgelöscht.

der arbeiter kann im prinzip die ganze bestehende gesellschaftsordnung wegstreiken.
das er es in der vergangenheit nicht getan hat,kann man zum teil damit erklären,dass er keinen grund dazu hatte,weil seine forderungen nach höherem lohn und besseren arbeitsbedingungen und mehr mitbestimmung erfüllt wurden
wenn er es aber heute nicht tut,so kann das nur mit seiner schwäche,mit seiner verzichtbarkeit,mit seiner austauschbarkeit,mit seiner erpressbarkeit erklärt werden,denn die reallöhne sinken oder stagnieren und die rechte der arbeitnehmerinnen werden abgebaut,und das nicht seit jahren sondern seit jahrzehnten und nicht nur in rezessionen sondern auch im boom.

das prinzip des streiks ist nicht mehr anwendbar.
die mehrheit der arbeitnehmer ist jederzeit austauschbar
und die minderheit die es nicht ist,hat eine so privilegierte position dass sie mit dem rest der arbeiterklasse nicht solidarisch ist.

deshalb muss an die stelle des streiks ein anderes mittel treten:die aktive sabotage der wirtschaft von aussen.

dies ist auch das einzige machtmittel dass den arbeitslosen geblieben ist.
sie sind ökonomisch betrachtet überflüssig und haben einen wert nur noch als störfaktor.
die arbeitslosen müssen die anderen daran hindern zu arbeiten,wenn sie ihre rechte durchsetzen wollen.
besetzungen von strassen sind dafür ein geeignetes mittel.


aber für welche rechte könnten die arbeitslosen kämpfen?

manche wollen einfach nur an der erwerbsarbeit beteiligt werden.sie wollen wieder arbeiter sein.
man kann diese insistenz auf dem recht auf arbeit als reaktionär oder nostaglisch betrachten,aber sie entspricht der bewusstseinslage von einem grossen teil der erwerbslosen.
ausserdem ist es rational die arbeit umzuverteilen,denn dass führt zu einsparungen im sozialetat,und zwar zu solchen die nicht mit einem verlust an sozialer sicherheit verbunden sind.

eine minderheit der erberbslosen ist aber geistig schon weiter:sie ist soweit gekommen,dass sie die arbeit prinzipiell in frage stellt.sie hat begriffen dass aus der arbeit das kapital und aus dem kapital die unterdrückung resultiert.
folglich fordert sie nicht das recht auf arbeit,sondern das recht auf faulheit.sie plädiert für eine dekonditionalisierung der sozialen grundrechte und ist insofern evolutionär und reformistisch im besten sinne des wortes.
die arbeitsverweigerer sind die wahren sozialdemokraten.
sie haben das prinzip des streiks radikalisiert,bis hin zur totalen arbeitsvertweigerung.
nicht alle bekennen sich dazu.manche verbergen auch ihre edle gesinnung aus angst vor repressalien seitens der behörden.
aber es werden immer mehr die mit der arbeit geistig fertig sind.
das ist sehr zu begrüssen.
selbt wenn man berücksichtigt,dass viele arbeitsverweigerer nicht jede arbeit verweigern würden sondern nur die schlecht bezahlte und schlecht abgesicherte,ist das nein zur arbeit ,sei es nun bedingt oder unbedingt ,absolut oder nur relativ zur arbeit ein ermutigendes zeichen von demokratischem bürgerstolz.
hier beginnt der entscheidende widerstand.

wieder andere wissen nicht nur was sie nicht mehr wollen,nämlich sich zu erniedrigenden bedingungen auf dem arbeitsmarkt verkaufen zu müssen sondern haben auch schon eine erste ahnung von dem ziel dass sie sich setzten müssen wenn sie wirklich frei werden wollen.

dieses ziel heisst eigentum.denn das eigentum ist die grundlage der freiheit.

der kapitalismus begann mit der enteignung der massen und er kann nur enden wenn die massen die kapitalisten enteignen.
dieser grosse kampf in dem es um alles geht,ist nothwendig ein politischer kampf,aber er kann nicht in den bahnen des zentralistischen bürgerlichen parlamentarismus geführt und gewonnen werden.
darum stellt sich die frage welche neue variante der demokratie revolutionstauglich ist.

die wiederaneignung der ressourcen durch das volk ist nicht etwas was von heute auf morgen über nacht durchgeführt werden kann.
vielmehr müssen alle strukturen die das kapitalistische privateigentum garantieren nach und nach zum verschwinden gebracht werden.
die revolution kann nur vollenden was die reformen begonnen haben.

ob die revolution kommt oder nicht ist völlig unwichtig.dass entscheidende ist die permanente vorbereitung der massen auf die revolution.

dies ist im übrigen keine aufgabe für berufsrevolutionäre,denn das lernen ist nicht etwas dass man delegieren kann.

das volk muss sich an vielen kleineren aufgaben üben bevor es erfolgreich an die grosse aufgabe der selbstbefreiung von der kapitalistischen tyrannis gehen kann.

das volk muss regieren lernen.nur ein volk dass regieren kann kann sich von den kapitalistischen und feudalistischen ausbeutern dauerhaft befreien .

eine einmalige schreckliche eruption des zornes der vielen reicht nicht.


vor allem aber müssen die söldnerheere verringert und abgebaut werden,denn es besteht kein zweifel daran dass die herrschenden kreise sie gegen das volk einsetzen werden wenn es sich erhebt.

eine revolution ist am leichtesten und sichersten wenn keine armee in der nähe ist

mit der polizei kann man zur noth noch fertig werden,sie wird zwar auf das volk schiessen,aber sie wird es wegen ihrer langen gewöhnung an demokratische gesetze nicht konsequent tun.und inkonsequente repression ist für eine revolution eher förderlich als abträglich.
teile der polizei werden überlaufen wenn erkennbar wird,dass die mehrheit der gesellschaft oder eine grosse minderheit hinter der revolution steht.
der staat hat nicht genug zum kadavergehorsam bereite polizisten um einen aufstand der massen mit hilfe der polizei zu unterdrücken.

aber mit hilfe des militärs könnte der staat einen aufstand der massen unterdrücken.

auch wenn die verfassung dies ausdrücklich verbietet,wird ein staat der eine effiziente militärmaschiene hat,sie im falle einer revolution unter irgendeinem vorwand,denn willfährige juristinnen elegant kontruieren werden,gegen das volk einsetzen.

die menschenrechte sind den herrschenden nur solange heilig,wie sie mit dem ausbeutungsinteresse nicht in einen widerspruch geraten.
das foltern und morden ist den herren nur solange verboten,wie sie ihre eigene vormachtstellung für sicher halten.noch jede herrschaft hat kurz vor ihrem ende gewissenlos zur gewalt gegriffen.
auf den schutz der verfassung kann man also in krisenzeiten nicht vertrauen.der einzige schutz vor dem militär besteht darin,es präventiv abzubauen.
aber dafür muss das volk die gefahr die vom militär für seine freiheit ausgeht erkennen.

der abbau des militärs ist nur in verbindung mit einer friedlichen aussenpolitik möglich.
man beteilige sich also nicht an auswärtigen strafexpeditionen gegen vermeintliche oder wirkliche terroristen.
man entschuldige sich für historisches unrecht.
man versuche mit allen in frieden zu koexistieren,auch mit religiösen fundamentalisten.
man lobe alles was an ihnen gut ist.
in den fragen in denen sie recht haben,gebe man ihnen recht.man lasse ihnen ihren wahn,sofern er sich in eine harmlose form bringen lässt.ja es kann sogar klug sein,wenn einige vernünftige intellektuelle zum islam konvertieren um das lager der vernünftigen das es auch im islam gibt zu verstärken.
diejenigen muslime die ihre religion verantwortlich praktizieren wollen soll man ehren .
man spare nicht an humanitären hilfen und man lasse nichts unversucht um mit friedlichen mitteln für den respekt vor universalen menschlichen werten zu werben.

sollten militärische interventionen im ausland trotzdem nothwendig werden,weil beispielsweise ein völkermord droht oder schon begonnen hat oder sich die menschenrechtssituation in einer region permanent verschlechtert,so überlasse man die aufgabe des militärischen eingreifens den vereinten nationen und mache sie rechtzeitig stark genug dafür sie auch wirklich zu erfüllen.
in diesem kontext ist es wichtig zu betonen,dass auch die vereinten nationen eine verfassung brauchen.
insbesondere die militärverfassung der vereinten nationen muss so gestaltet werden,dass von den truppen der vereinten nationen möglichst keine gefahr für die freiheit ausgeht.


diejenigen streitkräfte die man zur selbstverteitigung braucht dürfen nicht aus söldnern bestehen.
weil söldner gegenüber dem volk immer treulos sind,selbst dann wenn dies nicht unmittelbar erkennbar ist.
es darf also keine berufssoldaten geben.
man soll vielmehr eine selbstverteitigungsarmee haben,die für das volk repräsentativ ist.
zu diesem zweck verlose man die einberufungen .
alle die das los trifft müssen entweder militärdienst oder zivildienst leisten.
beide dienste dürfen nicht gut bezahlt werden,und beide sollen nebenberuflich erfüllt werden können.
die militärdienstleistenden sollen ihre offiziere selbst wählen.
die amtszeit der offiziere soll begrenzt sein.
das berufssoldatentum soll vermieden werden,weil es in krisenzeiten zwangsläufig zu einer tödlichen gefahr für die freiheit wird.
die selbstverteitigungsarmee darf niemals im ausland eingesetzt werden.


wenn man eine armee hat,die für das volk repräsentativ ist und die demokratisch organisiert ist,braucht man auch im falle einer sozialen revolution keinen putch zu befürchten.


für revolutionen ist es gut,wenn weder die regierung noch die opposition zu militärischen mitteln greifen.
konflikte die zivil ablaufen führen schneller und sicherer zu dem ergebnis für das eine gesellschaft reif ist.

ICH bin als revolutionär gegen das militär,und zwar nicht nur aus idealistischen rein humanitären gründen sondern weil ICH glaube dass das militär für revolutionen in der praxis nicht gut sondern schlecht ist.

textundkunstverlust

der auszug aus der alten wohnung gestaltete sich unnötigerweise leider nicht unproblematisch und verlustfrei.
eine mittelgrosse menge von kunstwerken und manuskripten ging verloren.
es ging noch manches andere verloren doch dass soll mir egal sein.
der mitbewohner ist in meiner abwesenheit in mein zimmer eingebrochen um am rechtsweg vorbei vollendete tatsachen zu schaffen und hat dort an meine sachen seine wertmassstäbe angelegt.
die manuskripte und kunstwerke waren zusammen mit manchem schland in papkartons verstaut.
er scheint sie in seiner ignoranz einfach weggeworfen zu haben.
auch auf mehrfache nachfrage auch in gegenwart von zeugen wollte er mir nicht sagen wohin dass heisst in welche mülltonne oder welchen altpapierkontainer er sie weggeworfen hat
das zeug ist vermutlich unwiederbringlich verloren.
für mich ist es wertvoll.der wert kann aber nicht in geld gemessen werden.
es handelt sich um einen immateriellen schaden.

einen kleinen teil meiner sachen fand ICH im müll im innenhof wieder
vom wichtigsten meiner habseligkeiten fehlt das meiste.
das werde ICH meinem ehemaligen mitbewohner nicht vergeben.ICH werde mich aber auch nicht an ihm rächen.was weg ist ist weg.da nutzt auch rache nichts mehr.

unter den manuskripten die fehlen befindet sich auch meine numerologische koinzidenzensammlung.


es fehlen auch der fotoausdruck der mich zwischen zwei bullen im barmer viertel zeigt sowie das lokale bildzeitungswerbepapier dass sich auf den sturm der hausbesetzer auf das rathaus bezieht.

das fehlen dieser beiden papiere macht sinn,weil der ehemalige mitbewohner ja zur arge gehen will um mich zu denunzieren


desweiteren fehlt mein personalausweis.er befand sich vermutlich in einer der kisten die der mittbewohner weggeworfen hat.


desweiteren fehlt ein teil von meiner sammlung von selbstgemachten sinojapanischen lernkarten,und zwar der in briefumschläge einsortierte teil

desweiteren fehlt ein fotoalbum .hier bin ICH mir aber nicht ganz sicher weil es auch woanders sein könnte


es fehlt ein altes tagebuch aus meiner frühen jugendzeit,dass gedichte enthält

es fehlen mehere ordner mit manuskripten

es fehlt eine fotokamera

es fehlen einige steine.

es fehlen viele kopien von texten die ICH für meine dissertation gemacht habe.

ICH will nie wieder mit einem spiesser zusammenwohnen.

das zusammenwohnen war für uns beide eine qual und sie ist gott sei dank beendet.

Donnerstag, 27. Juli 2006

wie wird mensch arm

wie wird mensch arm.(gemacht)

auf einer sehr oberflächlichen ebene ist diese frage längst beantwortet.aber die verschiedenen antworten überbieten sich an geistlosigkeit.also ist die frage in wirklichkeit nicht beantwortet.mehr noch:sie ist noch nicht einmal verstanden geschweige denn richtig gestellt worden.
die ursachen für armut werden von den ganz dummen bei den betroffenen und bei den etwas intelligenteren im kapitalistischen system oder in anderen systemen gesucht oder gar in politischen entscheidungen und im handeln des staates.
aber all diese erklärungen,so befriedigend sie manchen erscheinen mögen greifen zu kurz.
es gibt eine noch fundamentalere antwort auf die frage warum es armut gibt.
die marginalisierung ist nicht nur folge der armut sondern geht ihr auch vorraus.
aus marginalisierung entsteht armut und umgekehrt.
man könnte darüber streiten ob es hier eine dominante wirkungsrichtung gäbe und welches sie sei.
aber auch auf diesen streit sollte man keine zeit verschwenden.
denn eines steht fest:dass aus armut zwangsläufig marginalisierung entsteht.
wenn nun auch hinter der armut wiederum ein zwangsläufiger prozess(tendence des choses) steht,so bedeutet das das armut und die aus ihr resultierende marginalisierung schicksalhaft und unentrinnbar sind.
es ist wenig interessant einen deterministischen prozess zu untersuchen.
denn alle erkenntnisse über deterministische prozesse bleiben folgenlos.sonst wären deterministische prozesse ja nicht deterministisch.
wesentlich interessanter ist es zu fragen wie der von uns unterstellte andere teil des teufelskreises funktioniert.

armut entsteht aus marginalisierung.woraus entsteht marginalisierung?zum teil aus armut,zum teil aber auch aus den politischen institutionen.

Montag, 24. Juli 2006

marx

die arbeit schafft das kapital....

marx

totalitärer arbeitswahn

4 Beschäftigung ist kein Wert an sich. Am erfolgreichsten bei der Schaffung von Arbeit waren Hitler und Stalin. Wer mehr Beschäftigung verspricht, muss auch den Preis dafür nennen: die Wiederauferstehung der Dienstbotengesellschaft und die Zunahme von Armut und sozialer Ausgrenzung.

http://www.arbeitswahn.de/

zitate zur paresse

Face aux valeurs du travail, le culte de la paresse et de l’oisiveté apparaît comme une attitude réellement subversive : si chacun arrêtait d’occuper son emploi, ou du moins d’en faire le centre de son activité, le monde serait bien différent

« La paresse doit être le but essentiel de l’homme. » Kasimir Malevitch


La lenteur, c’est, à mes yeux, la tendresse, le respect, la grâce dont les hommes et les éléments sont parfois capables. » Pierre Sansot.


Je n’aurais pas vécu en vain si une campagne était organisée afin d’inciter les jeunes gens honnêtes à ne rien faire. » Bertrand Russell

« N’acceptez jamais, sous aucun prétexte, de poste à responsabilité. Vous seriez obligé de travailler davantage. » Corinne Maier

« Nous ne pouvons ni manger huit heures par jour, ni boire huit heures par jour, ni faire l’amour huit heures par jour. Tout ce que nous pouvons faire huit heures par jour, c’est travailler; et c’est pour cela que l’homme se rend et rend ses semblables si malheureux. » William Faulkner

Denn die Natur hat auch den Abscheu für anhaltende Arbeit manchem Subjekt weislich in seinen für ihn sowohl als andere heilsamen Instinkt gelegt: weil dieses etwa keinen langen oder oft wiederholenden Kräfteaufwand ohne Erschöpfung vertrug, sondern gewisser Pausen der Erholung bedurfte."
( immanuel kant ????)

"Wenn nicht Faulheit noch dazwischenträte, die rastlose Bosheit weit mehr Übels, als jetzt noch ist, in der Welt verüben würde"
(immanuel kant ???)

(Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798, §87) zwar, dass von den Lastern Faulheit, Feigheit und Falschheit "das erstere das verächtlichste" zu sein scheint, sah darin aber auch eine Schutzfunktion)

Paul Lafargue. Er sprach sich für das Recht auf Faulheit aus: "O Faulheit, erbarme du dich des unendlichen Elends! O Faulheit, Mutter der Künste und der edlen Tugenden, sei du der Balsam für die Schmerzen der Menschheit!"

Arbeitet nie! war eines der Mottos, die Situationisten 1968 in Paris an Wände sprühten.

"Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft", sagte der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder.


Besonders in der Kolonialzeit kam es hier zu missbräuchlichen Faulheitsvorwürfen seitens der Kolonialisten gegenüber den in den kolonialisierten Gebieten lebenden Menschen. Der Kampf gegen die vermeintliche "Faulheit" der "Eingeborenen" wurde zum Teil mit grausamsten Methoden geführt. Mehr Verständnis wurde unter schlechten klimatischen Bedingungen nur eingeschränkt arbeitsfähigen Menschen entgegengebracht, wenn sie zu den Eroberern gehörten.

Unter dem Soldatenkönig wurde in Preußen eine Reihe von Gesetzen erlassen, die Faulheit unter Strafe stellten. So war etwa Marktweibern das Tratschen bei Androhung von Prügelstrafe untersagt.


"Die blinde, wahnsinnige und menschenmörderische Arbeitssucht hat die Maschine aus einem Befreiungsinstrument in ein Instrument zur Knechtung freier Menschen umgewandelt: die Produktionskraft der Maschine ist die Ursache der Verarmung der Massen geworden .... Um die Kapitalisten zu zwingen, ihre Maschinen von Holz und Eisen zu vervollkommnen, muss man die Löhne der Maschinen von Fleisch und Bein erhöhen und die Arbeitszeit derselben verringern."
(paul lafargue)

exploitation

Se trouve-
t-il un homme d'une force assez supérieure à la mienne, et, de plus, assez
dépravé, assez paresseux, et assez féroce pour me contraindre à pourvoir à sa
subsistance pendant qu'il demeure oisif ?
(rousseau????)

job rotation

dinamarca

questions des autres

L´homme est-il fait pour travailler ?

Travailler pour vivre ou vivre pour travailler ? »
« Peut-on réinventer le travail ? »
« Et vous, vous aimez travailler ? »
« L’homme est-il naturellement paresseux ? »
« Le travail, luxe des pauvres ou misère des riches ? »

ist jede arbeit besser als keine?

rousseau

L´homme est-il fait pour travailler ?


die tradition der französischen intellektuellen die gegen die arbeitsideologie anschrieben beginnt schon mit rousseau dem vater der französischen revolution,dessen formulierungen eingang in die erklärung von 1789 gefunden haben.
rousseau wünscht sich eine gesellschaft ohne grosse soziale gegensätze,in der niemand durch eigentumslosigkeit gezwungen ist sich als arbeiter zu verkaufen.diese gesellschaft soll basisdemokratisch sein.in ihr soll es relativ wenig aktivität geben und sie soll sanft sein.zwischen dem sanftsein und der geringen arbeitsorientierung stellt rousseau explizit eine verbindung her.
(so wie hannah arendt umgekehrt eine verbindung zwischen der extremen arbeitsorientierung der deutschen und ihrer brutalität herstellt)
wichtig ist in diesem zusammenhang auch das rousseau das privateigentum an land als unmoralisch verwirft und darin die ursache aller übel sieht.
rousseau ist als der denker bekannt,der ähnlich wie die taoisten davon ausgeht dass die menschliche natur gut sei.
"les hommes sont naturellement paresseux."
indem er die paresse als natürlich bezeichnet erkennt er sie als gut an,denn alles natürliche ist bei rousseau gut.

Les hommes sont naturellement paresseux mais l'ardeur du travail est le premier fruit d'une société bien réglée et quand un peuple retombe dans la paresse et le découragement c'est toujours par l'abus de cette même société qui ne donne plus au travail le prix qu'il en doit attendre.
(Jean-Jacques Rousseau (1763)
Projet de constitution pour la Corse)

Il est inconcevable à quel point l'homme est naturellement paresseux. On dirait qu'il ne vit que pour dormir, végéter, rester immobile ; à peine peut - il se résoudre à se donner les mouvements nécessaires pour s'empêcher de mourir de faim. Rien ne maintient tant les sauvages dans l'amour de leur état que cette délicieuse indolence.

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1
Les passions qui rendent l'homme inquiet, prévoyant, actif, ne naissent que dans la société. Ne rien faire est la première et la plus forte passion de l'homme après celle de se conserver. Si l'on y regardait bien l'on verrait que, même parmi nous, c'est pour parvenir au repos que chacun travaille.
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

: c'est encore la paresse qui nous rend laborieux"

(ROUSSEAU. Essai sur l'origine des langues. IX. )

"l'homme est si naturellement paresseux, que même quand il agit, c'est pour ne plus avoir à le faire"
(???? ???)

D'ailleurs, on sait que la plupart des animaux, sans en excepter l'homme, sont
naturellement paresseux, et qu'ils se refusent à toutes sortes de soins qui ne sont
pas d'une absolue nécessité.
(Rousseau ???? DISCOURS SUR L'ORIGINE ET LES FONDEMENTS DE L'INÉGALITÉ
PARMI LES HOMMES)

la paresse est un art de vivre.
(keine quelle nicht von rousseau)
ne plus jamais travailler(ein graffiti)

Jeanne, 50 ans, ex-ouvrière, chômeuse et enfin heureuse : « Le travail, c’est comme la guerre : et si personne n’y allait ?

Vivre sans la télé, c’est la liberté. T’es pas bombardée de pubs et d’émissions qui t’exhortent à consommer et à travailler.

Question droit à la paresse, avoir 50 piges est un sacré atout ! Je trouve qu’il faudrait demander aux chômeurs ce qu’ils pensent vraiment avant de vouloir les forcer à se remettre au boulot, comme le prévoit le PARE. C’est clair : des chômeurs émancipés, le gouvernement n’en veut pas. Alors on essaie de nous culpabiliser, on nous traite d’assistés.


Les vrais assistés, ce ne sont pas les chômeurs, mais les employeurs. Parfois, j’ai un peu honte d’être une chômeuse heureuse. Je sais que la plupart souffrent de leur chômage, parce qu’ils se sentent seuls et coupables. Des fois je me dis : "Le travail, c’est comme la guerre : et si personne n’y allait" ? »
http://www.homme-moderne.org/rienfoutre/volem/cyranA1.html

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Hervé, 34 ans, ex-animateur, chômeur libertaire
« Le RMI, ça coûte moins cher que de mettre des prisons partout »
Propos recueillis par Olivier Cyran.


Mais beaucoup de chômeurs se désociabilisent. Si je n’ai pas ce problème, c’est parce que je suis dans une démarche militante. C’est important, de se sentir utile. On ne peut choisir d’être chômeur que si on a une idée claire du contenu que l’on veut donner à sa vie.

Politiquement, mon but ultime, c’est la disparition de l’État et du salariat. Le paradis sur terre... Mais il faut se fixer des utopies intermédiaires, sans quoi on n’avance pas. Le revenu universel d’existence en fait partie — même s’il peut avoir des effets pervers, même s’il ne remet pas en cause le système. Ce serait quand même intéressant de découpler le revenu de l’activité : les patrons ne pourraient plus exercer les mêmes pressions sur le salarié. On pourrait les envoyer chier plus facilement. Je suis conscient de vivre dans des contradictions. Par exemple, le fait de dépendre d’un minimum versé par les pouvoirs publics : ce n’est pas génial, pour un libertaire. Le RMI et autres, ça sert aussi à assurer la paix sociale. Ça coûte moins cher que de mettre des prisons partout. Mais pour vivre en autarcie, il faudrait que je parte vivre à la campagne. Mais moi je suis un citadin
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